Ich saß da, sprach, dachte nach
bis ich abbrach und das Leben
mich mit Tatsachen bestach.
Ein Wort, das man hört, das jemand spricht,
die Zeit, die man vergisst,
ein Wort wird zur Welt
wie ich zum Atombombentestfeld.
Die Strahlung ist sichtbar, nicht mehr vernichtbar,
alles gut, auch wenn sich der letzte Rest Herzblut auftut
für Gedanken an Vergessenes, vergangenes gebrochenes Herz.
Das nackte Leben, geschlagen und mit Füßen getreten
kann sich nur selbst einen neuen Sinn geben.
Nicht lang überlegen, das war mein Motto,
starre stundenlang auf ein Kindheitsfoto,
das wird schon geh'n, da lässt sich was dreh'n,
überhöre mein eigenes Flehen, in alte Tage zurückzusehen
denn nichts ist wie es ist und bleibt wie es war,
ich und ich, wir waren ein Paar und es herrschte Sonnenschein,
es kann doch nicht verschollen sein.
Es gab einst einen Gott, doch der starb am Schafott,
was wir nun noch haben sind unsere eigenen Gnadensgaben:
uns selbst.
Donnerstag, 25. Dezember 2008
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
1 Kommentare:
'denn nichts ist wie es ist und bleibt wie es war,'
Wie wahr wie wahr!
Willkommen im Team, Brüderchen! Freut mich das ich Unterstützung von Dir kriege!
Kommentar veröffentlichen